Es war die Heimat vieler sächsischer Fürsten und Könige, der berühmteste von ihnen war August der Starke, zu dessen Reich auch Polen gehörte. Sie gehörten dem Geschlecht der Wettiner an und waren mit vielen anderen europäischen Königshäusern eng verwandt. Viele Gebäude stammen aus der königlichen Regierungszeit. Die reichen Kunstsammlungen zeugen noch heute von deren großen Reichtum. Die „Madonna Sixtina“ zum Beispiel wurde vom Sohn Augusts des Starken gekauft.

Dresdens berühmtestes Wahrzeichen ist die Frauenkirche, die besonders im Winter hervorragend anzusehen ist.

Der letzte sächsische König dankte in 1918 ab.

TRENDS VOR UND NACH DER PANDEMIE

  1. Die Beliebtheit Dresdens sank bei den Touristen bereits vor der Pandemie
  2. Die Zahl der Übernachtungsgäste ging deutlich zurück. 
  3. Die Tourismusbranche macht dafür die rechtsextreme Pegida-Bewegung verantwortlich.
  4. Der Tourismus in Dresden ist zum ersten Mal seit sechs Jahren rückläufig. Im vergangenen Jahr sank die Zahl der Übernachtungen um 3 % auf 4,3 Millionen.
  5. Dresden verzeichnete im Jahr 2021 knapp, 995 Millionen Ankünfte und 2,2 Millionen Übernachtungen. Die Zahl der ausländischen Gäste lag bei 128.555, die durchschnittliche Bettenauslastung bei 29,4 Prozent.
  6. Der internationale Tourismus nimmt seit Ende 2021 erneut zu, insbesondere aus den USA und China, da Dresden eine Zwischenstation zwischen Prag und Berlin ist. 
  7. Architektonisch ist Loschwitz das interessanteste Wohnviertel, obwohl es sich um eine Hügellandschaft handelt.
  8. Dresden freut sich auf neue Besucher! Seit dem 3. April 2022 sind fast alle Einschränkungen bezüglich Corona aufgehoben. Eine FFP2-Maskenpflicht besteht nur noch im öffentlichen Personennahverkehr und im Gesundheitsbereich.
  9. Dresden hat unzählige Touristeninformationsstellen errichtet, die dem Besucher laufend Auskunft geben, über Veränderungen möglicher Maßnahmen.

DEMOGRAFISCHE DATEN VON DRESDEN

Bevölkerungswachstum

  1. Dresden hatte schon immer eine große Einwohnerzahl und war eine der ersten deutschen Städte, die mehr als 100.000 Einwohner hatte. Im Laufe der Jahre hat die Stadt jedoch einige Höhen und Tiefen erlebt. Dazu gehört ein Bevölkerungsrückgang während des Zweiten Weltkriegs, als Teile der Stadt zerstört wurden. Nach dem Krieg und bis in die 1980er-Jahre stieg die Einwohnerzahl wieder auf über eine halbe Million an. Heute ist die Stadt aufgrund ihrer Reurbanisierung und ihrer stabilen Wirtschaft eine der am schnellsten wachsenden Städte des Landes.
  2. In Dresden leben Tausende von im Ausland geborenen Menschen. Zu den wichtigsten Gruppen gehören Russen, Chinesen, Syrer und Vietnamesen. Es gibt auch Einwohner, die ursprünglich aus Polen, Italien, Indien und anderen Gebieten kamen. Etwa 91 % der Gesamtbevölkerung sind deutscher Abstammung.

Größe der Stadt und Bevölkerungsdichte

  1. Die Stadt hat eine Gesamtfläche von 328 Quadratkilometer und eine Bevölkerungsdichte von 4.300 Einwohnern pro 1.700 pro Quadratkilometer. Sie ist Teil eines größeren Stadtgebiets mit über 780.000 Einwohnern. Die Metropolregion hat mehr als 1,1 Millionen Einwohner.
  2. Es gibt eine etwas höhere Konzentration von Frauen, die etwas mehr als 51 % der Bevölkerung ausmachen.
  3. Was die Religionszugehörigkeit der Dresdner Bevölkerung angeht, so sind 45 Prozent evangelisch, 37 Prozent katholisch, 18 Prozent muslimisch und anderen Glaubens.
  4. Das Durchschnittsalter der Dresdner Bevölkerung liegt bei 43 Jahren.
  5. Die Stadt ist nicht nur in Deutschland, sondern auch in ganz Europa als Zentrum von Kultur, Bildung und Politik bekannt. Hier leben viele Studenten, die die Technische Universität Dresden besuchen – eine der größten Hochschulen des Landes. 
  6. Mit jährlich 4,3 Millionen Übernachtungen ist die Stadt auch eines der beliebtesten Reiseziele.
  7. Besucher aus aller Welt strömen in die Elbmetropole, um sie zu erkunden und zu erleben, um sich von der Frauenkirche, dem Zwinger und der Semperoper zu überzeugen. 
  8. Die sächsische Landeshauptstadt verfügt über einen einzigartigen Bestand an historischen Gebäuden, herausragenden Kunstschätzen und einem eigenen, unverwechselbaren Charakter. 
  9. Die Bezeichnung „Elbflorenz“ verdankt die Stadt der reizvollen Kombination aus dem Reichtum ihrer Kunstsammlungen und dem italienischen Einfluss auf die unter August dem Starken entstandene Architektur.
  10. Dresden liegt in der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik; die DDR-Architektur ist in der Stadt noch gut sichtbar. 
  11. Im Stadtzentrum sind die Prager Straße und der Kulturpalast Beispiele für klassische DDR-Architektur. Wenn man das Zentrum verlässt, findet man viele Plattenbauten, wie sie in Osteuropa und Russland typisch sind. 
  12. Die Spuren des Zweiten Weltkriegs sind in der Stadt nicht mehr sichtbar.

MOTIVE UND GEWOHNHEITEN VON TOURISTEN IN DRESDEN

  1. Stadtrundfahrten und Sehenswürdigkeiten
  2. Nach den außergewöhnlichen und mitunter günstigen Einkaufsmöglichkeiten sind es vor allem die Sehenswürdigkeiten, die Touristen sowohl im Sommer als auch im Winter nach Dresden bringen.
  3. Wenn Sie von außerhalb Deutschlands anreisen, ist ein Besuch in Dresden ein logischer Zwischenstopp, wenn Sie von Orten wie Prag oder Breslau in Polen kommen und dann nach Berlin fahren.
  4. Dresden bietet eine sehr angenehme Tagungsatmosphäre, da alles in unmittelbarer Nähe liegt. 
  5. Internationale Hotelketten in jeder Kategorie sind in zentraler Lage zu finden.
  6. Moderne Tagungshotels und außergewöhnliche Einrichtungen bieten Platz sowohl für kleine Tagungen als auch für große Konferenzen mit mehreren Tausend Teilnehmern.
  7. Die Messe Dresden, das Internationale Congress Center an der Elbe und Schloss Albrechtsberg sind nur drei Beispiele für das breite Angebot.
  8. Es ist leicht, sich in öffentlichen Verkehrsmittel fortzubewegen

Dresden kann durch vier verschiedene Möglichkeiten erreicht werden

  1. Mit dem Flugzeug

Flughafen Dresden-Klotzsche.

Es gibt Flüge in fast allen wichtigen deutschen Städten und zu einigen europäischen Zielen wie London, Moskau und Zürich. Das Aufkommen von Billigfluggesellschaften hat zu niedrigeren Preisen nach Köln, Düsseldorf und Stuttgart geführt. Lufthansa fliegt die meisten inländischen Ziele an.

  1. Mit der Bahn

Dresden hat zwei große Bahnhöfe, einen auf der Nordseite der Elbe, Dresden Neustadt, und einen auf der Südseite der Elbe, Dresden Hauptbahnhof. Vergewissern Sie sich, ob Ihr Zug wirklich in Dresden Hauptbahnhof oder in Dresden Neustadt abfährt/ankommt.

  1. Direkt neben dem Dresdner Bahnhof gibt es eine Einkaufsstraße, die Jung und Alt anzieht.
  2. Mit dem Auto

Dresden ist vom übrigen Deutschland aus problemlos mit dem Auto zu erreichen. Die Stadt ist gut an das deutsche Autobahnnetz angeschlossen. Zusätzlich wurde erst kürzlich eine neue Autobahn nach Prag fertiggestellt.

  1. Mit dem Bus Eurolines verbindet Dresden vor allem aus süd- und osteuropäischen Ländern. Aber auch Verbindungen zwischen Deutschland, Österreich, der Schweiz und dem Rest von Europa sind möglich.
  2. Dresden hat seinen eigenen Innenhafen. Die Wasserstraße Elbe verbindet Dresden mit dem Hamburger Hafen und Prag. Der Mittellandkanal bietet eine indirekte Verbindung zum Duisburger Hafen.

ANDERE BRANCHENTRENDS

  1. Mit einem Anteil von 18 Prozent sind die ausländischen Märkte für den Tourismus in Dresden besonders wichtig.
  2. Die wichtigsten Auslandsmärkte sind die USA, gefolgt von der Schweiz, Österreich, Großbritannien, der Russischen Föderation, den Niederlanden und Japan. Geschäftsreisende machen 32 Prozent der Besucherübernachtungen aus. Trotz stetig steigender Bettenzahlen ist deren Auslastung gleichbleibend hoch. 
  3. Die Touristen bescheren Dresden einen Bruttoumsatz von 987,9 Millionen Euro. Dieser fließt nicht nur in das Hotel- und Gaststättengewerbe, sondern auch in Kultureinrichtungen und den Einzelhandel, sowie in andere Dienstleister wie Verkehrsbetriebe.
  4. Darüber hinaus hat sich Dresden einen festen Platz unter den Top Ten der deutschen Tagungs- und Kongressstädte erarbeitet. In den vergangenen fünf Jahren stieg die Zahl der Tagungs- und Kongressteilnehmer um rund 50 Prozent. 
  5. Die stetige Entwicklung der Stadt als Veranstaltungsort wurde 2007 mit dem Conga-Award von VERANSTALTUNGSPLANER.DE, dem Verband der Veranstaltungsorganisatoren Deutschlands, gewürdigt.
  6. Das im April 2012 eröffnete Swissôtel am Schloss ist neben dem Taschenbergpalais, Kempinski, dem Bülow Palais und dem Hilton das vierte Fünf-Sterne-Hotel in Dresden.
  7. Das neue Kongresszentrum „Börse Dresden“ auf dem Messegelände bietet Platz für bis zu 10.000 Personen.
  8. Das Internationale Congress Center Dresden, gebaut für Kongresse bis zu 4.500 Personen, liegt direkt am Elbufer.

BRANCHENEINBLICKE

  1. Der Tourismus trägt mit rund 8 % zum Dresdner Bruttosozialprodukt bei und ist einer der wichtigsten Wirtschaftszweige. 
  2. Zweiundsiebzig Prozent aller Reisen und rund 60 Prozent der Urlaubsreisen der Deutschen gehen zu Zielen innerhalb Deutschlands.

REFERENZEN

https://www.dresden.de/de/leben/stadtportrait/statistik/wirtschaft-finanzen/tourismus.php#:~:text=Dresden%20verzeichnete%202021%20nur%20knapp,lag%20bei%2029%2C4%20Prozent

https://wikitravel.org/en/Dresden 

https://en.wikipedia.org/wiki/Economy_of_Dresden

https://web.archive.org/web/20220419232213/https://www.saechsische.de/hiesige-volksbank-ist-die-nummer-zwei-in-ostdeutschland-5043854.html

https://web.archive.org/web/20220420034054/https://www.volksbank-dresden-bautzen.de/bank-vor-ort/ueber-uns/volksbanking-in-bautzen.html

https://web.archive.org/web/20090901120558/http://www.statistik.sachsen.de/12/pressearchiv/archiv2006/pm11206.htm 

https://www.dw.com/en/tourist-numbers-fall-in-dresden/a-19070736